Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen Zentriq GmbH, Bahnhofstraße 3a, 82166 Gräfelfing (im Folgenden „Anbieter") und Unternehmen, Selbstständigen oder juristischen Personen (im Folgenden „Kunde"), die über passes.zentriq.io Pässe für Apple Wallet und Google Wallet erstellen und ausliefern.
Die Plattform richtet sich ausschließlich an gewerbliche Kunden (B2B). Verbraucher im Sinne des § 13 BGB sind von der Nutzung ausgeschlossen.
Der Anbieter stellt eine Software-as-a-Service-Plattform bereit. Mit dieser Plattform erstellt der Kunde digitale Mitglieds- und Kundenkarten (Wallet-Pässe) und liefert sie an seine Endkunden aus.
Der Funktionsumfang umfasst:
Der Kunde meldet sich über das Online-Formular unter passes.zentriq.io/register an. Mit der Bestätigung des Buttons „Konto erstellen" gibt der Kunde ein verbindliches Angebot ab. Der Vertrag kommt zustande, sobald der Anbieter das Konto freischaltet.
Neue Konten starten automatisch im kostenlosen Free-Plan (siehe § 5). Der Wechsel auf einen kostenpflichtigen Plan erfolgt über die Buchung im Kundenbereich („Billing").
Der Free-Plan ist dauerhaft kostenlos. Er enthält ein einmaliges Startkontingent von 100 Pässen. Nach Verbrauch dieses Kontingents müssen weitere Pässe über einen kostenpflichtigen Plan oder über Extra-Guthaben (siehe § 5) gebucht werden.
Folgende monatliche Pläne stehen zur Auswahl:
Alle Preise verstehen sich netto zuzüglich gesetzlicher Umsatzsteuer. Nicht verbrauchte Pässe verfallen am Ende des jeweiligen Abrechnungszeitraums.
Unabhängig vom gewählten Plan kann der Kunde zusätzliches Pass-Guthaben kaufen. Diese Pässe sind unbefristet gültig und werden erst genutzt, wenn das monatliche Plan-Kontingent aufgebraucht ist.
Alle Zahlungen werden über den Zahlungsdienstleister Stripe Payments Europe, Ltd. abgewickelt. Mit der Buchung eines Plans oder eines Extra-Guthabens schließt der Kunde einen Zahlungsvertrag mit Stripe.
Kostenpflichtige Pläne werden für jeweils einen Monat gebucht und verlängern sich automatisch um einen weiteren Monat, solange sie nicht gekündigt werden. Die Kündigung erfolgt jederzeit eigenständig über das Kunden-Portal (Stripe Customer Portal). Sie wird zum Ende des laufenden Abrechnungszeitraums wirksam.
Eine vorzeitige Kündigung aus wichtigem Grund bleibt für beide Vertragsparteien unberührt.
Der Anbieter ist um eine möglichst hohe Verfügbarkeit der Plattform bemüht. Es besteht jedoch keine zugesicherte Mindestverfügbarkeit (SLA), sofern nicht ausdrücklich schriftlich vereinbart. Wartungsarbeiten werden nach Möglichkeit außerhalb üblicher Geschäftszeiten durchgeführt und rechtzeitig angekündigt.
Der Kunde verpflichtet sich:
Der Schutz personenbezogener Daten ist im Dokument Datenschutzerklärung geregelt. Soweit der Kunde personenbezogene Daten seiner Endkunden über die Plattform verarbeitet, gilt der Anbieter als Auftragsverarbeiter im Sinne des Art. 28 DSGVO. Auf Wunsch wird ein gesonderter Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) abgeschlossen.
Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.
Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur für die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (sogenannter Kardinalpflichten) und der Höhe nach begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden.
Eine darüber hinausgehende Haftung — insbesondere für entgangenen Gewinn, mittelbare Schäden oder Folgeschäden — ist ausgeschlossen.
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten ist der Sitz des Anbieters, soweit der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist.
Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen davon unberührt.